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McConnell:
Jordanien wird befähigt, ICT Entwicklungsmodell zu werden
Einem
neuen Report von McConnell International zufolge verfügen die Initiativen
für nationale Informations- und Kommunikationstechnologie (ICT) über das
Potential, Jordanien als ICT-Entwicklungsmodell zu etablieren und das Land
in die Lage zu versetzen, wirtschaftlichen Wohlstand rund um den
Technologie-Bereich aufzubauen. Der Bericht mit dem Titel „Jordaniens
nationale Bereitschaft im e-Bereich – ein umfassender Überblick über
Jordaniens Wettbewerbsvorteile“ wurde vom Verband für
Informationstechnologie (int@j) in
Auftrag gegeben. Der Bericht bietet einen umfassenden Überblick über
Jordaniens wichtigste ICT-Stärken, Schwächen und Aufgaben und endet
damit, dass Jordanien auf seinem Weg, wirtschaftliche Möglichkeiten, die
auf ITC-Entwicklung beruhen, aufzubauen, zwar mit Hindernissen
konfrontiert wird, jedoch gleichzeitig über viele grundsätzliche Stärken
verfügt und die gestellten Herausforderungen angemessen angehen kann.
„McConnell International geht davon aus, dass Jordanien sich
nicht lange im Mittelfeld des e-Bereichs befinden wird. Wenn das Land die
Lektionen der heutigen Führungsspitzen beherzigt, aus seinen Vorteilen
Nutzen zieht und diese vermarktet und sein fortschrittliches Programm
zeitlich günstig und effizient in Kraft setzt, wird Jordanien ein Modell-Land
für ICT-Entwicklung werden“, behauptet der Bericht.
Der
McConnell-Bericht stellt vier Hauptstärken Jordaniens fest: Führungsqualität,
Zusammenarbeit zwischen öffentlichem und privatem Sektor, eine junge, gut
ausgebildete Bevölkerung sowie regulierende und rechtliche Reform. Die Führungsrolle
Seiner Majestät König Abdullah II und die Arbeit der Regierungsminister
sowie der Initiativen aus dem öffentlich/privaten Sektor wie
beispielsweise Jordaniens REACH-Strategie werden als höchst erfolgreiche
Bestandteile der Entwicklung der jordanischen ICT Industrie betrachtet.
Intel
CEO kündigt Besuch in Jordanien an
Craig
Barrett, Präsident und Vorstandsvorsitzender der Intel Corporation, wird
Jordanien besuchen und anlässlich des Forums
für Informations- und Kommunikationstechnologie (ICT), das vom 30.
September bis 1. Oktober 2002 in Amman stattfindet, eine Schlüsselrede
halten. Intel ist der weltweit größte Chip-Hersteller und gilt als führend
in der IT-Industrie. „Jordanien hat im Nahen Osten einen Präzedenzfall
für Veränderungen geschaffen. Es demonstriert die Leistungen, die aus
einer starken Zusammenarbeit zwischen öffentlichen und privaten Sektoren
resultieren können, insbesondere im Bereich Informations- und
Kommunikationstechnologie“, sagte Barrett. „Ich hatte das Vergnügen,
Vertreter des jordanischen ICT-Sektors zu treffen, und ich schätze die
dynamische Vorgehensweise des Landes bezüglich der Entwicklung eines
soliden ICT-Bereichs, der die Wirtschaft voranbringen und deren Wachstum fördern
kann. Ich freue mich darauf, in diesem Jahr Teilnehmer dieser
Veranstaltung zu sein und stärkere Synergien mit dieser jungen Nation und
ihrer Bevölkerung zu schaffen“, sagte Barrett.
Ziel
des ICT-Forums ist es, Investmentchancen hervorzuheben. Es wird erwartet,
dass rund 700 Vertreter großer internationaler Unternehmen und örtlicher
Firmen daran teilnehmen werden.
ASEZ
Szene
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Seine
Majestät König Abdullah II traf den Vizepräsidenten der Bechtel
Corporation, Donald Marshall, der S.M. über die vorbereitenden
Studien des Unternehmens zum Entwurf eines strategischen Plans zur
Entwicklung der „Aqaba Special
Economic Zone (ASEZ)“ unterrichtete. Der Plan soll gemäß einer
integrierten Annäherungsweise umgesetzt werden und in einem
institutionellen Rahmen für das Komitee erscheinen, der sich mit der
Entwicklung Aqabas befasst. Während des Treffens betonte S.M. die
Notwendigkeit, diesen Plan so rasch wie möglich umzusetzen. Marshall
erklärte, das US-Unternehmen werde mit der ASEZA zusammenarbeiten, um
den umfassenden Plan für die Wirtschaftszone zu realisieren sowie bei
der Schaffung von Infrastrukturen und öffentlichen Dienstleistungen,
Landentwicklung und Einrichtung von Unternehmen hilfreich zur Seite
stehen. ASEZA wird Städteplaner zum Bau einer Stadt für
Schwerindustrie, Gebäudekomplexe für technische Industrien, Lager
und logistische Dienstleistungen sowie Büro- und Wohngebäude
einladen.
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Informationsquellen
der ASEZA sprechen davon, dass ASEZ in den nächsten drei Jahren auf
Investitionen in Höhe von € 1.2 Milliarden hoffen kann. Etwa €
200 Millionen werden in industrielle Projekte fließen. Seit ihrer Gründung
im Februar 2001 hat die Freihandelszone bereits Investitionen in Höhe
von mehr als € 1 Milliarde erhalten. Das australische Unternehmen
„Sun Rice Food Industries“ plant den Bau einer neuen Anlage in der
Zone (€ 6 Millionen). Das Projekt zielt darauf ab, die Zone als
regionales Zentrum des Unternehmens zu etablieren und die
australischen Reis-Exporte auf dem jordanischen Markt sowie auf dem
Markt in MENA (Mittlerer Osten & Nordafrika) zu unterstützen und
zu vermarkten.
BIP
wächst auch im 2. Quartal
Dr.
Bassem Awadallah, Minister für Planung, stellte fest, dass das
Statistische Amt die Vorbereitungen für die Erstellung der Ausgangszahlen
über das BIP des Landes für das zweite Quartal 2002 abgeschlossen hat.
Gemäß dieser Zahlen kann die Wirtschaft des Landes einen Zuwachs von 4,9
% hinsichtlich der Preisbindung im Vergleich zu 4,4 % für den gleichen
Zeitraum des vergangenen Jahres verzeichnen. Diese außergewöhnliche
Leistung, die als die beste seit dem dritten Quartal 1999 angesehen werden
kann, spiegelt die Regierungspolitik und Regierungsprogramme wider, die
darauf abzielen, die Säulen der Finanz und finanziellen Stabilität zu stärken
und ein investitionsförderndes Klima zu schaffen, sagte Dr. Bassem. Während
des diesjährigen Quartals stiegen die Marktpreise des BIP um 5,4 %,
verglichen mit 3,7 % im Vergleichszeitraum des letzten Jahres. Die Zunahme
ist ein Resultat des Wachstums in den Bereichen Landwirtschaft, Bergbau,
herstellende Industrien, Restaurants und Hotels, Verkehr und Kommunikation,
Geldwesen, Versicherungen und Immobilien sowie Dienstleistungen der
Regierung.
Marriott
wird neues Hotel am Toten Meer eröffnen
Mit
der Eröffnung des „Jordan Valley Marriott Resort & Spa“ im
Oktober 2002 wird Marriott International seinen Hotelbereich in Jordanien
erweitern. Das neue Hotel wird das dritte Haus des Unternehmens in
Jordanien sein, das kompletten Service anbietet. Das „Jordan Valley
Marriott Resort & Spa“ liegt 400 Meter unter dem Meersspiegel, dem
niedrigsten Punkt der Welt, und bietet von seinen 216 Zimmern und beinahe
jeder anderen Einrichtung sowie dem Restaurant einen Blick auf das Tote
Meer. Das Hotel ist von Amman aus in etwa 40 Autominuten zu erreichen und
liegt an dem mineralstoffreichen Meer, das für seine heilenden Kräfte
von Alters her berühmt ist. Marriott wird in naher Zukunft mit der
Entwicklung des „Aqaba Marriott Resorts“ am Roten Meer beginnen,
seinem vierten Projekt in Jordanien, das voraussichtlich 2004 eröffnet
werden soll.
Mehr
chinesische Investoren während der kommenden Monate
Quellen
der Handelskammer in Amman
zufolge hat Jordanien chinesische Investments in Höhe von € 35,7
Millionen angezogen, die sich voraussichtlich im Laufe dieses Jahres
verdoppeln werden. Jordanische und chinesische Geschäftsleute arbeiten an
einem gemeinsamen Projekt im Bereich der Elektronik-Industrie. Das
Handelsvolumen beider Seiten beläuft sich auf € 372,5 Millionen, wobei
die jordanische Beteiligung die chinesische Seite um € 193,8 Millionen
übertrifft.
Jordanische
Arzneimittel: € 1 Milliarde bis zum Ende der Dekade
Nach
Angaben eines kürzlich von Desai veröffentlichten Berichts, der aus
Mitteln der US-Entwicklungshilfe für das AMIR-Programm finanziert wurde,
wird erwartet, dass die jordanische Arzneimittelindustrie bis zum Ende
2010 die Summe von € 1 Milliarde übersteigt. Das ist das Vierfache des
gegenwärtigen Volumens. „Jordanische Arzneimittelfirmen sind erst dabei,
sich auf dem € 88 Milliarden schweren europäischen Arzneimittelmarkt
auszubreiten, der mehr als zehnmal so groß ist wie der MENA-Markt (Naher
Osten & Nordafrika), Jordaniens traditionellem Absatzmarkt“, sagte
ein Fachberater für Industrie des Ministeriums
für Handel und Wirtschaft (MTI).
Der
Bericht weist verschiedene Verbesserungsgebiete in den Arzneimittelgruppen
nach – im Blickpunkt stehen Märkte mit langsamen oder keinem Wachstum,
unterentwickelte Verbindungen mit großen pharmazeutischen Unternehmen,
schwache Förderleistungen und grundsätzlich wenig effektive Prüfungsmaßstäbe
der Regulatoren. Dem Bericht zufolge „...genießt die Qualität der
Produkte der jordanischen Arzneimittelindustrie auf traditionell
arabischen Märkten einen guten Ruf, ist aber auf den viel versprechenden
neuen Märkten so gut wie unbekannt“. Ein großer Nachteil ist, dass
Jordanien nicht wie Firmen aus Osteuropa und Indien an der Börse
konkurriert.
Herausgegeben
von der Wirtschaftsabteilung der Jordanischen Botschaft. Für weitere
Informationen kontaktieren Sie bitte Herrn Haitham Abu Alfoul, phone
30-36 99 600 fax 30-36 99 6011, [email protected]. |