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Prozess
zur Ratifizierung der jordanischen EU Partnerschaft abgeschlossen
Am 26. Februar 2002 erklärte
die Europäische Union, dass der Prozess zur Ratifizierung des
jordanisch-europäischen Partnerschaftsabkommens von 1997 nun
abgeschlossen und damit dem Zusatz der sieben regionalen belgischen
Parlamente entsprochen wurde (das letzte europäische Parlament, das die
Vereinbarung ratifiziert hat). Jordanien ratifizierte das Abkommen bereits
im September 1999. Ein Sprecher der EK sagte, dass die EU mit der Durchführung
der verschiedenen Artikel des Abkommens hinsichtlich der Erfüllung
wichtiger Verpflichtungen sowohl gegenüber der jordanischen Wirtschaft
als auch gegenüber der jordanischen Politik begonnen habe. Nach Austausch
der Ratifizierungsurkunde zwischen den 15 Mitgliedstaaten der EU und dem Königreich
Jordanien soll das Abkommen voraussichtlich im Mai 2002 in Kraft treten.
S.M. König
Abdullah drängt auf Durchführung von Entwicklungsprojekten
Seine
Majestät König Abdullah II wandte sich an das Sonderdezernat für
Wirtschaft und drängte die Regierung, die Durchführung großer
Entwicklungsprojekte, wie sie in den Bereichen Energie und Wasser geplant
sind, zu beschleunigen und auf die positiven wirtschaftlichen Leistungen
des Landes zu setzen. Der König wies darauf hin, dass
Investitionen aus dem Privatsektor die Grundlage für die Sicherstellung
einer dauerhaften sozio-ökonomischen Entwicklung bilden. Der Ministerpräsident
ließ verlauten, die Regierung sei bestrebt, die Visionen König Abdullahs
bezüglich der nationalen Wirtschaft zu verwirklichen und die notwendigen
Voraussetzungen zu schaffen, die es Jordanien erlauben, mit anderen Ländern
in Konkurrenz um die Anziehung von Kapital zu treten.
Umweltverträglichkeit
– Jordanien rangiert von 142 Staaten auf Platz 53
Nach
einer 142 Länder umfassenden Studie liegt Jordanien auf dem besten Rang
aller arabischen Staaten und lässt Länder wie Japan und Großbritannien
in Sachen Umweltschutz hinter sich. In dem Umweltindex (ESI) 2002, der
Ende Januar 2002 erschien und der die Leistungsfähigkeit von
Umweltinstitutionen misst, liegt Jordanien auf dem 53. Platz. Die
Universitäten von Yale und Columbia sowie das Weltwirtschaftsforum führen
gemeinsam den ESI. Weitere Informationen unter http://www.ciesin.org/indicator/ESI/
IFC
investiert in jordanische QIZ
Nach
einer Mitteilung der Weltbank hat der private Investitionszweig der
Weltbank, die internationale Finanzgesellschaft (International Finance
Corporation ) (IFC), Krediten
und Eigenkapital in Höhe von EURO 17 Millionen für Boscan Jordanien mit
der Zielsetzung zugestimmt, Jordanien
bei der Erreichung eines weltweiten Spitzenplatzes in der Produktion von
Gepäckstücken zu unterstützen. Boscan Jordanien, das in der qualifying
Industrial zone im Norden Jordaniens liegt, produziert Gepäckstücke aus
weichen Materialien. Nach den Bestimmungen der Wirtschaftsvereinbarungen
zwischen Jordanien und den USA können Waren, die in der qualifying
Industrial zone hergestellt werden, zollfrei sowie ohne Verbrauchersteuer
oder Mengenbestimmungen auf den amerikanischen Markt exportiert werden.
85 deutsche Musiker treten
anlässlich eines Konzertes in Amman auf
In Zusammenarbeit mit dem
nationalen Konservatorium von Jordanien und dem Goethe-Institut wird das
Landesjugend-Symphonieorchester Brandenburg Ende März zwei Konzerte in
Amman geben. Die Veranstaltung steht im Zusammenhang mit der Ernennung
Ammans als arabische Kulturhaupstadt 2002. Das Orchester besteht aus 85
deutschen Musikern und wird zwei Konzerte geben.
EURO 142
Millionen Hilfe für Jordanien
Am
5. März unterzeichneten Jordanien und die Europäische Union das
Memorandum für Jordaniens National Indicative Programme (NIP) 2002.2004.
Das Memorandum stellt Jordanien über den Zeitraum von 2002 bis 2004 Euro
142 Millionen zur Unterstützung wirtschaftlicher Reformen, von Programmen
zur sozialen Sicherheit, der Verbesserung des Arbeitskräftepotentials
sowie der Steigerung des Handels zur Verfügung.
Baptistisches
Ausstellungszentrum wird in Kürze offiziell eröffnet
Die Vorbereitungen zur
Fertigstellung des Besucherzentrums für christliche Pilger, das derzeit
am Ostufer des Jordans entsteht und in Kürze feierlich eröffnet werden
soll, sind in vollem Gange. Das Gelände des baptistischen Zentrums in der
Nähe von Wadi Al Kharar im Süden des Jordantals gilt als der Ort, an dem
Johannes der Täufer Jesus Christus taufte and von dem aus sich das
Christentum in alle Welt verbreitete. Der Besuch Seiner Heiligkeit Pabst
Paul II im Jahr 2000 und die Segnung der Quelle von Al Kharar, die 1998
ausgegraben wurde, haben dieser Stätte eine wichtige Bedeutung verliehen.
Jordanische
Pharma-Industrie betritt den europäischen Markt
MENA
Report – Vor Kurzem erwirkte die jordanische Hayat Pharma-Industrie (HPI)
von der Europäischen Union (EU) die Genehmigung, ihre Produkte in Ländern
der EU zu vermarkten. Wie die offizielle Nachrichtenagentur Xinhua
berichtete, erhielt HPI den „Good Manufacturing Practices“ (GMP)
Einwilligungsbescheid, der von der EU für medizinische Produkte und
Medikamente vergeben wird. Die Firma stellte einen Antrag bei der
schwedische Gesundheitsbehörde, welche die Anlagen des Unternehmens in
Amman einer Prüfung unterzogen, und erhielt Anfang dieses Monats ihr
GMP-Zertifikat. Das Zertifikat ist ein wichtiger Schritt zur Förderung
pharmazeutischer Produkte des Königreichs, der es dem Unternehmen ermöglicht,
seine Produkte auf dem europäischen Markt zu vermarkten oder Medikamente
für ein europäisches Pharma-Unternehmen herzustellen und diese sodann
auf den europäischen Markt zu exportieren. HPI wurde 1993 gegründet und
arbeitet auf einem 8000 qm großen Fabrikgelände. Das Unternehmen
produziert eine Vielzahl pharmazeutischer Erzeugnisse und hat mehr als 52
verschiedene Medikamente entwickelt und produziert. HPI arbeitet in elf
verschiedenen Ländern im gesamten Nahen und Mittleren Osten sowie in
Nordafrika. Nach Kleidung und Pottasche sind pharmazeutische Erzeugnisse
der drittgrößte Gewinn bringende Exportartikel Jordaniens, dessen
Exportvolumen sich von ca. $ 154 Millionen im vergangenen Jahr auf $ 181
gesteigert hat.
Fastlink
kauft Software der deutschen TelesensFSCL im Wert von $ 2,3 Millionen
MENA
Report – Die jordanische Mobile Telephone Services Company (Fastlink)
hat kürzlich einen Vertrag über $ 2.3 Millionen mit der deutschen
TelesensKSCL unterzeichnet. Einer Pressemitteilung zufolge wird
TelesensKSCL Fastlink mit Software beliefern, die den Einstieg des
Unternehmens in den GPRS-Sektor beschleunigen sollen.
Dies ermöglicht es dem Unternehmen, das Abrechnungssystem seines
Zentralrechners zu steigern. Bereits
2002 lancierte Fastlink als erster Provider GPRS-Dienste im Mittleren
Osten. Weitere erhebliche
Vorteile wie beispielsweise die Nutzung gesteigerter Full Rate-Technologie
sowie die Einführung von WAP-Technologie werden folgen. Einer
Pressemitteilung des Unternehmens zu Folge verdoppelte Fastlink innerhalb
von 12 Monaten die Anzahl seiner Nutzer und die Leistungsfähigkeit seiner
Infrastruktur in Bezug auf Netzwerkkapazität und technologischem Wachstum.
2001 stieg die Zahl der Nutzer von 280.000 auf 680.000 Ende des Jahres
2001.
Herausgegeben
von der Wirtschaftsabteilung der Jordanischen Botschaft |