Der
König hält Rede vor dem Europäischen Parlament
Seine
Majestät König Abdullah II drängte Europa in einer Schlüsselrede vor
dem Europäischen Parlament am 12. Juni 2002 zur Lösung des
Nahost-Konflikts beizutragen. Seine Majestät sagte, dass weder die
Israelis noch die Palestinenser in der Lage seien, die notwendigen
Schritte zu unternehmen, um einen annehmbaren endgültigen Kompromiss zu
erzielen. Er fügte hinzu, dass wir es nicht zulassen dürfen, dass der
Friedensprozess eine Geisel der Laune derjenigen wird, die es vorziehen,
den Frieden zu verhindern. Um den vollen Wortlaut einzusehen, klicken Sie
bitte hier.
Das
Abdali-Projekt soll attraktiv für Qualitätsinvestoren sein
Seine
Majestät König Abdullah II. betonte, dass das 1,9 Billionen Euro „Abdali
Regeneration Project“ in Amman so dargestellt werden sollte, dass es für
Qualitätsinvestoren attraktiv erscheint. Der König sprach auf einer
Konferenz mit Repräsentanten aus dem Hause Saudi-Ochi Company; diese
Firma unterzeichnete kürzlich ein „MoU“ mit der „National Resources
Investment and Development Corporation ( NARIDEC), die dieses Megaprojekt
finanziert und durchführt. Der Generaldirektor der „Saudi-Ochi
Company“ sagte, dass der Beginn der Bauarbeiten zum Ende dieses Jahres
geplant wäre. Das Abdali-Projekt beinhaltet, dass ein großer Sektor von
Zentral-Abdali in ein modernes Wirtschaftsterrain umgewandelt wird. Im
Rahmen diese Projektes sind der Bau einer amerikanischen Universität,
mehrere Handelszentren, ein Konferenzpalast, Unterhaltungszentren und eine
„Internet-City“ vorgesehen.
Microsoft
investiert in eine jordanische Software-Unternehmung
Microsoft
Corporation bestätigt die Investition und strategische Beteiligung in „Estarta
Solutions“, einer jordanischen Software-Entwicklungsfirma. „Diese
Meilenstein-Investition durch Microsoft in die dynamische und schnell
wachsende IT-Industrie Jordaniens ist hilfreich, um einen regionalen IT-Marktführer
zu entwickeln mit der Maßgabe, Lösungen in der Informationstechnologie für
Geschäftspartner und Regierungen in USA, Europa und im Mittleren Osten
von Weltklassestandard zu entwickeln“, sagte der Minister für
Information und Kommunikationstechnologie. Die Vertreter von Microsoft äußerten
gegenüber Repräsentanten des Hauses Estarta im Rahmen eines freundlichen
ersten Meinungsaustausches, dass diese Investition, die durch Microsoft
durchgeführt wurde, in der Region die erste ihrer Art ist. Durch die
Investition in Estarta Solutions strebt Microsoft die Stärkung seiner Präsenz
und der Geschäftsentwicklungsmöglichkeiten in der entsprechenden Region
an. Im Zuge dessen wird erwartet, dass die Investition von Microsoft die
Position von „Estarta Solutions“ im Bezug auf Handelsmarken,
Handelsfluss, Finanzierung und Serviceleitungen verbessern wird.
ASEZA
bestimmt „Bechtel“ zum „Interim-Manager“
Die
„Aqaba Special Economic Zone (ASEZA)” hat bestimmt, dass die
“US-Engineering Corporation Bechtel” die Aufgabe der Bereiche
Management, Marketing und Promotion dieses Handelsmittelpunktes am Roten
Meer übernimmt, und zwar in Verbindung mit einem privaten Sektor einer
„developing company“ (Entwicklungsgesellschaft). Bechtel wurde aus
einer Liste von vier Bewerbern ausgesucht. Im Rahmen dieser neuen Lage
wird Bechtel in der Zukunft keine Anteile in der projektierten
„developing company“ haben und wird anstelle dessen als Investor
agieren. Bechtel wird als ein „Interims-Manager“ zur Verfügung stehen.
Die „ASEZA“ und die US-Firma werden unter Einbeziehung lokaler und
ausländischer Investoren eine öffentliche „developing company“
errichten. Zukünftig wird Bechtel seine Mitwirkung graduell abbauen, um
der „developing company“ und „ASEZA“ die Möglichkeit zu
verschaffen, die ökonomische Zone gemäß internationalen Standards zu
verwalten und zu vermarkten. Der strategische Partner wird technische
Sachkunde und Know-how für Projekte und Marketing im Ausland
bereitstellen. Studien prognostizieren, dass die „ASEZA“ ein Kapital
von 6,5 Billionen Euro in Form ausländischer und lokaler Investitionen
vereinigen und etwa 70.000 Arbeitsplätze innerhalb der nächsten 10 Jahre
schaffen wird.
Jordanien ratifiziert
EFTA-Vereinbarung
Jordanien
hat am 2. Mai 2002 dem Staat Norwegen – dem Lande zur Entgegennahme von
Erklärungen – die ratifizierten Dokumente des Freihandelsabkommens mit
der „European Free Trade Association (EFTA)“ übermittelt. Zwei
weitere Ratifizierungen durch die Parlamente Norwegens und Islands sind
erforderlich, damit die Vereinbarung in Kraft treten kann. Von den beiden
Ländern wird erwartet, dass diese der Vereinbarung zum Ende dieses Jahres
ihre Zustimmung geben werden. Dieser Vertrag hat zum Ziel, einen
Freihandelsbereich zwischen Jordanien und den vier an der Vereinbarung
beteiligten Ländern zu schaffen, welche sind Island, Schweiz, Norwegen,
Liechtenstein; innerhalb eines 12-Jahresplanes sollen graduell die Tarife
abgeschafft werden. Außerdem wird mit diesem Vertrag und deren Ländern
beschlossen, dass alle Zölle auf Importe von Industrieprodukten aus
Jordanien mit dem Tage des Inkrafttretens abgeschafft werden.
Freihandelsabkommen (FTA)
mit Bahrain tritt in Kraft
Das
Freihandelsabkommen (Free Trade Agreement) (FTA) zwischen Jordanien und Bahrain, dass am 21. Juli 2001
unterschrieben wurde, trat am 29. Mai 2002 in Kraft. Dieses „FTA“ soll
geeignet sein, das Handelsvolumen und die gemeinsamen Investitionen zu
steigern. Dieses Freihandelsabkommen Jordaniens ist zu sehen als ein
Teilerfolg des Königreiches, Grundlagen für die Integration in den
Weltmarkt zu schaffen, die ökonomische Liberalisierung zu stärken und
schließlich ökonomische Bande zu ausländischen Handelspartnern zu knüpfen.
Im Jahre 1999 trat Jordanien der „World Trade Organization (WTO)“ als
136. Mitglied bei. Die Assoziationsvereinbarung zwischen Jordanien und der
EU, die „FTA“ zwischen Jordanien und den USA und die weiteren „FTA“
- Verträge mit vielen Ländern der Region sind klare Beispiele für die
hervorragenden Erfolge Jordaniens.
40% einer Phosphatfirma
werden eventuell an eine kanadische Firma verkauft
Die
Regierung überlegt 40 % ihrer Anteile an der „Jordan’s Phosphates
Mines Company (JPMC)“ an die Firma „Potash Corp. of Saskatchewan
(PCS)“ in Kanada zu verkaufen, als Schritt des Privatisierungsplanes der
Regierung. Der Minister für nationale Wirtschaft teilte mit, dass
„PCS“ angeboten habe, das gesamte Beteiligungspaket der Regierung an
„JPMC“ zu verkaufen, welches sich zurzeit auf 65,661 % beläuft. Die
Regierung jedoch diskutiert zurzeit einen Gegenvorschlag mit dem Inhalt,
40 % von „JPMC“ zu verkaufen, während die staatliche „Jordan
Investment Corporation“ einen Anteil von 25,661 % behalten wird, der
Rest bleibt in Privatbesitz.
HSBC soll die Hälfte der
Regierungsanteile in „Arab Potash Company“ verkaufen
Die
Hong Kong and Shanghai Banking Corporation (HSBC) wurde im Rahmen eines
6-Monateplanes beauftragt, als Berater für den Verkauf von 26 %
staatlichen Anteils in der “Arab Potash Company (APC)” tätig zu sein,
dies als Teil des Privatisierungsplanes Jordaniens. Die „HSBC“ wird
den Finanzstatus der „APC“ ermitteln, Verhandlungen mit potenziellen Käufern
führen und der Jordanischen Regierung Ratschläge bei der Auswahl eines
„strategischen Partners“ erteilen. Mehrere internationale Firmen haben
Interesse bekundet, den Regierungsanteil in „APC“ zu erwerben,
namentlich „Kali und Salz“ aus Deutschland, Mitsubishi aus Japan und
„Potash Corp. of Saskatchewan“ aus Kanada. Die Regierung mit einer
Beteiligung von 52,8 % an der Gesellschaft plant einen Anteil von 26 % an
der „APC“ zu behalten. Mit 133 Millionen Euro ausgezahlten Kapitals
wurde eine hundertjährige exklusive Konzession von der Regierung gewährt,
um die Salze und die Chemikalien aus dem Toten Meer durch drei
Tochtergesellschaften abzubauen, herzustellen und zu vermarkten. Die „APC“,
gegründet im Jahre 1956, produziert 1,8 Millionen Tonnen Kaliumchlorid für
Düngemittel pro Jahr und 100.000 Tonnen Pottasche pro Jahr für die
Bereiche Industrie und Pharmazie. Die „APC“ ist zurzeit der fünftgrößte
Pottaschehersteller in der Welt und exportiert in 30 Länder.
Das Ministerium befürwortet
das „Tote Meer Panorama-Projekt“
Das
Ministerium für Tourismus und Antiquitäten befasst sich mit dem „Tote
Meer Panorama“, einem von Japanern gegründeten Projekt, um die
Tourismusindustrie Jordaniens zu fördern. Gelegen an einem herrlichen Ort
mit schöner Aussicht in den „Main Hills“ soll dieses gigantische
Projekt eine Riesenanlage umfassen mit touristischen Einrichtungen,
Ausstellungs-/Messehallen, mit Seminar- und Konferenzräumen, Restaurants
und einem Museum. Die Besucher dieser Anlage können den wunderschönen
Blick über das Tote Meer, das Jordantal und die West Bank genießen.
Herausgegeben
von der Wirtschaftsabteilung der Jordanischen Botschaft |