JORDANISCHER Nachrichtenbrief

Herausgegeben von der Botschaft des Haschemitischen Königreichs Jordanien - Berlin http://www.jordanembassy.de

 

 

 

Ausgabe Oktober  2003

 

Investing in Jordan
 
* Jordan Investment Board
* 10 reasons to invest in Jordan
* Aqaba Special Economic Zone
* Jordan – EU Association Agreement
* US - Jordan Free Trade Agreement
* Privatisation
* The Qualifying Industrial Zones (QIZs)
* Information Technology
* Cost of Doing Business in Jordan 
* Jordan Market Profile
* Main Economic Indicators

König verfolgt MAWAREDs Abdali und Zarqa Großprojekte weiter 

Seine Majestät König Abdullah II wiederholte seine Bereitschaft zur Unterstützung der „National Resources Investment and Development Corporation” (MAWARED) und der Großprojekte, die diese in den Regierungsbezirken Amman und Zarqa durchführt. Der König rief die Gesellschaft sowie alle betroffenen öffentlichen und privaten Parteien dazu auf, ihre Bemühungen zu vereinigen und zusammenzuarbeiten, um den Erfolg der MAWARED-Projekte sicherzustellen, die darauf abzielen, Militärlager aus den Zentren der beiden Städte zu verlegen und an ihrer Stelle bedeutende pulsierende innerstädtische Anlagen zu schaffen.  

Der Generaldirektor der Gesellschaft, Akram Abu Hamdan, informierte den König über die bisher eingeleiteten Schritte zur Durchführung des 340 Hektar großen „Abdali Urban Regeneration“-Projekts. Hamdan bezeichnete den Plan als „neues Downtown für Amman“ und wies zugleich darauf hin, dass das Projekt eine hoch moderne Infrastruktur bietet, die sich auf dem neuesten technologischen Stand befindet, um in dem Gebiet von Abdali eine zeitgemäße gewerbliche und bildungserzieherische Gemeinde zu schaffen, zu der auch ein Wohnviertel gehören wird. „Dieses Gelände wird der neue Knotenpunkt für Geschäfte werden“, sagte Hamdan während seiner Präsentation.  

Als integriertes Entwicklungsprojekt wird MAWARED die erforderliche Infrastruktur aufbauen, um eine „global model“-Gemeinde zu errichten, zu der Wohnungen, Läden, Restaurants, Straßencafés, Kinos, Theater, Galerien, Gärten und andere Einrichtungen gehören. Zu dem Projekt gehört auch ein innerstädtischer Platz, der vom Parlament, dem Justizpalast und der König-Abdullah-I-Moschee eingeschlossen wird. Der Plan beinhaltet außerdem die „King Hussein Memorial Library“ sowie die „American University of Jordan“, die zwanzig Prozent des gesamten Geländes ausmachen werden, sagte Hamdan. Der Generaldirektor veranschlagte die Gesamtkosten des Abdali-Projekts auf ca. $ 800 Millionen.  

Das “New Garden City”-Projekt in Zarqa wird die Militärlager durch eine neue umfangreiche Wohnstadt ersetzen, die internationalen Standards entspricht und für die ein riesiges Netzwerk aus kommerziellen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen auf 25.000 Hektar arbeiten wird. 

“Die Kosten für die erste Phase des Projekts, das auf annähernd 2.500 Hektar errichtet wird, werden sich auf ca. $ 900 Millionen belaufen“, sagte Hamdan. Das Projekt schließt den Bau des „Bab Al Madina“-Marktes ein, einem gewerblichen Knotenpunkt, der durch Straßen und Fußgängerwege leicht zu erreichen sein wird. Der Plan wurde entworfen, um die Bevölkerungsdichte Zarqas besser zu verteilen und auf diese Weise die Infrastruktur zu entlasten. Zarqa ist die drittgrößte Stadt des Landes mit mehr als 800.000 Einwohnern. 

Ein positiver Vorteil beider Projekte sei die Schaffung von Tausenden neuer Arbeitsmöglichkeiten für Jordanier, sagte Hamdan. Während das Abdali-Projekt voraussichtlich bis 2015 abgeschlossen sein wird, wird die erste Phase des Zarqa-Projekts wohl erst in 2025 beendet sein.  

Entwurf eines dreijährigen sozio-ökonomischen Plans zur Prüfung vorgelegt 

Der Entwurf eines dreijährigen sozio-ökonomischen Plans, der den Entwicklungskurs und das wirtschaftliche Wachstum des Königreichs steuern soll, wurde Mitte November der Regierung, dem Privatsektor und Vertretern der bürgerlichen Gesellschaft zur Prüfung vorgelegt. Der Plan, der das Ergebnis von fast siebenmonatigen Beratungen zwischen Volkswirtschaftlern und Politikern in verschiedenen Foren ist, richtet sich zum einen auf die Entwicklung der menschlichen Arbeitskraft sowie die Verbesserung von Serviceleistungen der Regierung und vergrößert so das Wachstum in diesem Regierungsbezirk, um Armut und Arbeitslosigkeit zu mindern, zum anderen konzentriert sich der Plan auf strukturelle Reformen in den Sektoren Verwaltung, Finanzen und Justiz.  

Der Entwurf kam zustande, da sich das Königreich dem Ende seines letzten zweijährigen, vom IWF unterstützten Struktur-Reform-Programms nähert, das im Juli 2002 begonnen wurde und im Juni 2004 zu Ende geht. Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat die reformorientierten Bestrebungen des Königreichs und seine Bemühungen, die nationale Wirtschaft durch umfangreiche Strukturreformen zu stärken, die fortschreitende Privatisierung und die vergrößerte Handelsliberalisierung zur Ankurbelung des Wachstums mehrfach lobend hervorgehoben.  

Die Ziele des Plans für 2004 bis 2006 ergänzen den „Socio-Economic Transformation“-Plan des Königreichs, einen nationalen Plan, der im November 2001 lanciert wurde, um das Wirtschaftswachstum durch vermehrte Investitionen in die Infrastruktur, berufliche Fortbildung, Ausbildung, Gesundheit sowie größere finanzielle Hilfe für Bedürftige zu beschleunigen. 

Oberbürgermeister von Düsseldorf besucht Amman 

Der Oberbürgermeister von Düsseldorf, Joachim Erwin, besuchte vom 29. November bis 2. Dezember Amman und traf dort eine Reihe jordanischer Offizieller. Während eines Treffens mit Premierminister Faisal Fayez prüften beide Seiten den Rahmen einer möglichen Zusammenarbeit zwischen Amman und Düsseldorf in allen Bereichen. Die Treffen brachten auch die Projekte zur Sprache, die durch die Großgemeinde Amman in verschiedenen Gebieten durchgeführt werden, besonders im Bereich Dienstleistungen, sowie die Möglichkeit, von den fortgeschrittenen deutschen Erfahrungen auf diesem Gebiet zu profitieren. 

Der Oberbürgermeister von Amman, Nidal Hadid, diskutierte mit dem Düsseldorfer Oberbürgermeister die mögliche Zusammenarbeit zwischen beiden Städten auf den Gebieten Straßenbau, Stadtverkehr sowie Themen, welche die Umwelt und die urbane Entwicklung betreffen. Ferner unterrichtete er ihn über Ammans Pläne zum Aufbau von kommunalen Dienstleistungen. 

Der Minister für kommunale Angelegenheiten, Amal Farhan, erörterte mit dem Düsseldorfer Oberbürgermeister Möglichkeiten zur Steigerung der bilateralen Beziehungen und legte dabei besonderes Gewicht auf die Frage, wie sich aus den europäischen Subventionen für kommunale Dienste Nutzen ziehen lässt. Während des Treffens äußerte der Düsseldorfer Oberbürgermeister seine Bereitschaft, dem Ministerium dabei behilflich zu sein, von den deutschen Fachkenntnissen zu profitieren sowie die Angestellten des Ministeriums in Deutschland weiterzubilden. Oberbürgermeister Erwin besuchte außerdem archäologische und touristische Sehenswürdigkeiten in Amman und reiste auch nach Jerash, Madaba und dem Berg Nebo.  

Der Besuch in Amman wurde anlässlich eines Treffens zwischen dem jordanischen Botschafter in Deutschland, Dr. Saleh Rusheidat, und dem Düsseldorfer Oberbürgermeister im vergangenen Juli vereinbart. 

Erste regionale arabische Mikro-Finanz-Konferenz findet nächsten Monat in Jordanien statt 

Die “Roadmap” zum Aufbau eines nachhaltigen Mikro-Finanzwesens in der arabischen Welt wird im nächsten Monat am Toten Meer Gestalt annehmen, wenn Praktiker aus der Industrie vom 15. bis 17. Dezember die erste regionale arabische Mikro-Finanz-Konferenz unter der Schirmherrschaft von Ihrer Majestät Königin Rania abhalten werden. Die Konferenz wird von SANABEL, dem Mikro-Finanz-Netzwerk arabischer Länder, organisiert und bietet den Teilnehmern Möglichkeiten, mehr über regionale Trends und Neuerungen in Verbindung mit der Zukunft von Mikro-Finanz in der Region zu erfahren. Die dreitägige Konferenz mit dem Titel “Microfinance in the Arab World: Shaping the Industry's Future” stellt internationale und regionale Experten vor, die ihre Kenntnisse über Fragen der Industrie zur Verfügung stellen und umreißen, wie neue Strategien die Mikro-Finanz-Industrie die Region wahrscheinlich beeinflussen werden. 

Die Teilnehmer werden in Seminaren dazu eingeladen, ihr Wissen darüber zur Verfügung zu stellen, wie Industriespieler am besten den Aufbau einer Mikro-Finanz in der Region unterstützen können. Sie erhalten außerdem die Gelegenheit, durch Treffen mit Investoren, Kreditinstituten, Spendenorganisationen und Investoren in Mikrofinanz-Investmentfonds Finanzierungsmöglichkeiten zu vernetzen und zu sondieren.   

Wasserexperten aus der ganzen Welt treffen sich im kommenden Mai in Amman 

Etwa eintausend Experten in Wasserfragen werden zu einer Konferenz über das Management von Wasserressourcen erwartet, die das Ministerium für Wasser und Bewässerung im Mai 2004 in Amman ausrichten wird. Dem Ministerium zufolge soll die Konferenz als Plattform für Experten aus unterschiedlichen Ländern dienen, um Ideen sowie Fachkenntnisse über die beste wirtschaftliche Methode zur Wassernutzung für den privaten Hausgebrauch sowie für industrielle und landwirtschaftliche Zwecke auszutauschen. 

Die Experten werden Diskussionen führen und Meinungen über die Rationalisierung des Wasserverbrauchs sowie die Reduzierung der Kosten für die Verwaltung von Wasserressourcen in der Region des Nahen Ostens austauschen. Dabei werden die Experten drei Themen in den Mittelpunkt stellen: Planung und Besteuerung von Programmen zur Wasserverwaltung, Maßnahmen zum Umgang mit der wachsenden Nachfrage nach Wasserressourcen und die Wiederverwendung von Abwasser für landwirtschaftliche Zwecke.  

Studie zeigt Rentabilität industrieller Unternehmen 

Kommende Veranstaltungen 

*   SOFEX 2004, 26 – 29 April 2004 

Einer Studie der “National Portfolio Securities“ (NPS) zufolge betrug der Reingewinn, der von gewerblichen öffentlichen Beteiligungsgesellschaften für 2002 bekannt gegeben wurde, ein Prozent weniger als in 2001. 49 gewerbliche öffentliche Aktiengesellschaften, die in der „Amman Stock Exchange“ (ASE) notiert werden, wiesen nach Abzug von Steuern und Zuwendungen JD 92.6 Millionen ($ 129.51 Millionen) Reingewinn aus, verglichen mit 40 Unternehmen, die NPS zufolge in 2001 JD 93.5 Millionen ($ 130.76 Millionen) Reingewinn verzeichnen konnten.  

Der Abnahme wird hauptsächlich einem Rückgang des Reingewinns der „Arab Potash Company“ um schätzungsweise JD 13 Millionen ($ 18.18 Millionen) zugeschrieben. Nach der Studie verzeichneten 26 Industrie-Aktiengesellschaften JD 14.4 Millionen ($ 20.13 Millionen) Verlust an Reingewinn, verglichen mit 35 Unternehmen, die 2001 JD 16.3 Millionen ($ 22.79 Millionen) Verlust an Reingewinnen verzeichneten. 

Was den Gewinn betrifft, standen Ende 2003 fünf Industrieunternehmen mit einem Gesamtgewinn von JD 50 Millionen ($ 69.93 Millionen) an der Spitze der Liste. Diese Unternehmen waren die “Arab Potash Company”, die “Jordan Cement Factories Company”, “International Tobacco”, “Dar Al Dawa” und die „Arab Pharmaceuticals Company“. 

Vertreter der Weltbank lobt die wirtschaftliche Leistung des Königreichs 

Anlässlich eines Treffens zwischen Premierminister Faisal Fayez und dem Vizepräsidenten der Weltbank für den Nahen Osten und Nordafrika, Christian Portman, sagte letzterer, die jordanische Wirtschaft befinde sich auf dem richtigen Weg. Dies ist einer Reihe von Faktoren einschließlich politischer Willenskraft, einem gesunden Umfeld im Bereich der Gesetzgebung und qualifizierten Arbeitskräften zuzuschreiben. 

Jordanien ist zu einem Modell für volkswirtschaftliche Verbesserung geworden, das nun beginnt, Früchte zu tragen, sagte Portman. Fayez und der Vertreter der Weltbank diskutierten eine Reihe von Projekten einschließlich der Entwicklung urbaner Regionen in Amman, eines kommunalen Entwicklungsplans sowie eines Kraftwerks, die für den Erhalt von Mitteln der Weltbank in Frage kommen. Die Bank wird Teilgarantien für das „Disi Water Conveyance“-Projekt zur Verfügung stellen. Der Vertreter der Weltbank betonte, seine Organisation werde die Unterstützung jordanischer Entwicklungsprojekte durch Darlehen und technische Hilfe fortsetzen.  

Während einer Besichtigungstour der Projekte in der Aqaba Special Economic Zone  (ASEZ) drückte Portman „seine Bewunderung für den Fortschritt aus, der in dem von der Bank finanzierten Tourismus-Plan gemacht wurde“. 

Regierung schließt Management des Hafens von Aqaba in Privatisierungsbestrebungen ein 

Ein ranghoher Staatsbeamter sagte, jeder Regierungsplan zur Privatisierung des Hafens von Aqaba werde mit der Container-Werft beginnen. Das offizielle Statement wurde herausgegeben, nachdem der stellvertretende Premierminister und Minister für Industrie und Handel, Mohammad Halaiqa, von der „Jordan News Agency“, Petra, mit den Worten zitiert worden war, es seien Bestrebungen zur Verlagerung des Hafen-Managements von Aqaba aus Regierungshänden in ein ausländisches privates Unternehmen im Gange.  

Eine örtliche arabische Tageszeitung zitierte am Montag Quellen, wonach die Regierung den Hafen von Aqaba an ein internationales Unternehmen übergeben wird, das auf Hafenmanagement spezialisiert ist. „Der Hafen von Aqaba kann jetzt monatlich 300.000 Container abwickeln. Im kommenden Jahr und mit Hilfe des Regierungsplans zur Verbesserung der Anlage könnten dort voraussichtlich 500.000 Container monatlich umgeschlagen werden“, kündigte der Offizielle an. Wenn der Hafen privatisiert wird, könnte sich seine Kapazität auf eine Million Container pro Monat erhöhen. 

Irakische Polizeitruppen beginnen im Dezember ihr Training - offiziell 

Eine erste Gruppe von 500 irakischen Polizisten und Truppeneinheiten wird ihr achtwöchiges Training in Jordanien im Dezember beginnen, sagte ein Offizieller der AFP. „Eine erste Gruppe von 500 Polizisten und Truppeneinheiten wird im Dezember in Jordanien erwartet, um ein achtwöchiges Training zu absolvieren“, erklärte der Vertreter. Er sagte, die Polizeirekruten werden in Einrichtungen trainiert, die man im Osten Jordaniens errichtet habe, während die Truppen ihr Training in der Militärakademie von Amman absolvieren werden. 

Einem offiziellen Sprecher zufolge dient diese erste Trainingsperiode dazu, „Ausbilder zu trainieren“, die später andere Polizisten und Truppeneinheiten im Irak ausbilden werden. Eine zweite Gruppe mit tausend Rekruten wird „sehr bald“ in Jordanien erwartet, sagte der offizielle Vertreter. In der vergangenen Woche wurde von autorisierter Seite bekannt gegeben, dass eine erste Gruppe von 27 irakischen Fluglotsen ihr dreiwöchiges Training in Jordanien bereits beendet hat und dass eine zweite Gruppe Anfang 2004 im Land erwartet wird. 

ASEZA stellt Online-System für Geschäftsleute vor 

Geschäftsleute und Unternehmer, die ein Auge auf Investitionsmöglichkeiten in der „Aqaba Special Economic Zone“ (ASEZ) haben, können ihr Unternehmen nun mit Hilfe eines der ersten Online-Registrierungssysteme, das von einer Regierungsbehörde des Landes eingesetzt wurde, online gründen. Das Online-System deckt alle Dienstleistungen im Bereich Investitionsanlagen ab und erlaubt Investoren, die erforderlichen Dokumente online weiter zu leiten sowie den Stand ihrer Bewerbungen durch die Web-Site der „Aqaba Special Economic Zone Authority“ (ASEZA)  www.aqabazone.com. online zu verfolgen.

Vom ersten Schritt zur Gründung einer Firma mit dem Rechungsprüfer des Unternehmens bis zum Erhalt der notwendigen Formulare für den Ankauf eines Grundstücks, Arbeitserlaubnisse und Visa steht das neu eingerichtete „Online-Enterprise Registration and Permitting System“ (EPRS) in Einklang mit der „one-stop-shop“-Politik der ASEZA. 

Ministerium für Verkehr bietet auf einer neuen Web-Site Investitionsbereiche für Geschäftsleute 

Eine kürzlich vom Ministerium für Verkehr lancierte Web-Site zielt darauf ab, hiesige und internationale Geschäftsleute mit Investitionsmöglichkeiten im Transportsektor des Königreichs bekannt zu machen, sagte ein ranghoher Regierungsbeamter. Der Generalsekretär des Ministeriums für Verkehr, Alaa Batayneh, sagte, die Web-Site  www.mot.gov.jo biete umfassende Informationen über den Verkehrssektor, ganz besonders für diejenigen, die eine Investition in diesen Sektor planen. 

Batayneh erklärte, Investoren könnten online Fragen stellen und innerhalb kürzerster Zeit Antwort von Seiten des Ministeriums erhalten. „Auf der Web-Site finden sich Telefonnummern und Email-Adressen von Offiziellen für den Fall, dass ein Investor oder ein Besucher einen bestimmten Beamten sucht“, sagte Batayneh. 

Besucher finden außerdem Daten über Gesetze und Bestimmungen, die diesen Bereich betreffen. Außerdem enthält die Web-Site Informationen über alle Verkehrsvereinbarungen (Land-, Luft- und Seewege), die zwischen Jordanien und arabischen sowie anderen Ländern unterzeichnet wurden, sagte er. 

Wirtschaftsnachrichten: 

  • Nach dem letzten Finanz-Bulletin der Regierung, das vom Finanzministerium herausgegeben wurde, glichen ausländische Subventionen die Verluste der Staatskasse an öffentlichen Einnahmen aus, die um 2.8 % oder JD 35.1 Millionen ($ 49.09 Millionen) auf JD 1,219.5 Millionen ($ 1,705.59 Millionen) während der ersten neun Monate dieses Jahres zurückgingen. Die öffentlichen Einnahmen beliefen sich Ende September 2002 auf JD 1,254,6 Millionen ($ 1754,68 Millionen). Das Bulletin betonte, dass die Erhöhung ausländischer Zuschüsse die gesamten öffentlichen Einnahmen bis Ende September auf 23.5 % brachten, verglichen mit der gleichen Periode im vergangenen Jahr.

  •   Gegenwärtig verhandelt die Regierung mit zwei internationalen Firmen über die Entwicklung von zwei Windkraftanlagen im Königreich, sagte ein ranghoher Regierungsvertreter. „Die Anlagen werden auf einer „build, own and operate“-Basis (BOO) im Gebiet von Fujeij bei Shobak und Wadi Araba in der Nähe des südlichen Regierungsbezirks Aqaba gebaut“, sagte der Generalsekretär des Ministeriums für Energie und Bodenschätze, Khaldoun Qteishat. Die spanische Firma EHN konkurriert mit Windsolar aus Deutschland um den Bau einer Windfarm in dem Gebiet von Fujeij, erklärte Qteishat und führte weiter aus, die Regierung verhandele mit EHN lediglich über den Bau einer Windkraftanlage im Gebiet von Wadi Araba.

  •   Weißrussland hat die Zollabgaben für Waren aus Jordanien um 25 % gesenkt, die osteuropäische Länder auf Importe aufgeschlagen haben, sagte ein ranghoher Regierungsbeamter. „Diese Entscheidung steht im Einklang mit einem Handelsabkommen, das vor etwa einem Jahr zwischen beiden Ländern abgeschlossen wurde“, erklärte der Generalsekretär des Ministeriums für Industrie und Handel, Farouq Hadidi. Er sagte ferner, das dieser von Weißrussland unternommene Schritt die wirtschaftliche Zusammenarbeit sicher vergrößern und den Handelsaustausch unterstützen wird.

Jordanien auf einen Blick                

Herrschende Regierungsform Konstitutionelle Monarchie mit parlamentarischer Regierung, frei gewähltes Parlament undunabhängige richterliche Gewalt
Lage Jordanien liegt zwischen dem 29. und 33.Grad nördlicher Breite und dem 34. und 39. Grad  östlicher Länge
Bevölkerung Schätzungsweise 5.33 Millionen Einwohner in 2002
Größe 89.300 km², davon etwa 7.8 % Agrarland
Klima Im Sommer heiß und trocken, im Winter regnerisch
Weltzeit Im Winter zwei Stunden, im Sommer drei Stunden vor Greenwich-Meantime
Landessprache Arabisch, Englisch wird vielfach gesprochen, besonders in der Geschäftswelt
Wirtschaftliches System Marktorientierte Wirtschaft
Wirtschaftsgröße BIP lag 2002 bei schätzungsweise JD 6.591 Millionen oder US $ 9.296 Millionen
Lebensstandard 2002 lag das Pro-Kopf-Einkommen bei Zugrunde-legung der aktuellen Marktpreise bei JD 1.237 oder US $ 1.745
Währung Der Jordanischer Dinar entspricht US $ 1,41 und ist voll konvertierbar
Ressourcen
  • Verschiedene natürliche Bodenschätze; Phosphat und Pottasche sind die wichtigsten
  • Großes Potential an gut ausgebildeter menschlicher Arbeitskraft  sowie verschiedene touristische Sehenswürdigkeiten

Um weitere Informationen über die Abwicklung von Geschäften in Jordanien zu erhalten, können Sie sich mit Herrn Haitham Abu Alfoul in der Botschaft in Verbindung setzen. Telefon  +49 30-36 99 6033 fax +49 30-36 99 6011, [email protected]. Large part of the Newsletter is reprinted from the Jordan Times.

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